Fragen zu bestinformed®

Wie erfolgt der Umstieg von bestinformed® 5 auf bestinformed® 6? Welche Schritte sind hierzu notwendig?
Das Upgrade auf Version führen Sie wie folgt durch:

1. Installation von Cordaware bestinformed® 6.
2. Mit Hilfe des 5to6 Migrations Tools können Daten aus der bestinformed® 5-Datenbank migriert werden.

Welche Betriebssysteme werden mit bestinformed® 6 unterstützt?
Windows, Ubuntu, Mac OS X, Debian, CentOS. Zusätzlich bieten wir eine bestinformed® 6 Installation als fertiges Docker Image an.

Kann ich als Bestandskunde kostenfrei auf bestinformed® 6 umsteigen oder muss ich meine Lizenzen neu erwerben?
Im Rahmen der Support & Software Assurance ist ein Update kostenlos möglich.

Kann Cordaware bestinformed® 6 in Terminalserver-Umgebungen z. B. Citrix eingesetzt werden?
Ja, bestinformed® 6 kann mit Published Application und Thinclients eingesetzt werden.
Werden die neueren Versionen der Verschlüsselungsmechanismen unterstützt?
Ja, es wurden Optimierungen bezüglich der Verschlüsselungsmechanismen getroffen.
Kann ein Infoserver mit bestinformed® 6 in Kombination mit Infoclients der Version 5 betrieben werden?
Nein, Infoclients der Version 5 können nicht mit dem Infoserver der Version 6 betrieben werden.
Ist der alte Lizenzschlüssel mit der bestinformed® 6 kompatibel?
Nein, Sie bekommen einen neuen Lizenzschlüssel.
Wie spiele ich den Lizenzschlüssel für bestinformed® 6 ein?
Der Lizenzschlüssel kann innerhalb der Weboberfläche eingetragen werden. Gehen Sie hierzu unter System -> Lizenz und kopieren Sie den Inhalt aus dem Lizenzschlüssel (bestinformed6.regkey) in das Textfeld und klicken Sie auf „Lizenz hochladen“.

Welche Hardwarevoraussetzungen erfordert der Einsatz von Cordaware bestinformed® 6?
Die Hardwareanforderungen von bestinformed® 6 hängen stark von der Anzahl der verbundenen Clients ab.

Detaillierte Informationen zu den Hardwareanforderungen finden Sie hier.

Kann der bestinformed® 6 Infoserver virtualisiert werden?
Ja, das Infoserver-System von Cordaware bestinformed® 6 kann problemlos in virtualisierten Umgebungen betrieben werden.

Allgemeine Fragen zu bestinformed®

Wo finde ich die Dokumentation zu Cordaware bestinformed®?
Die Dokumentation finden Sie nach dem Download und Installation der Software (Test oder Vollversion) im Menü unter dem Punkt „Hilfe“

Ist die Cordaware bestinformed® Technologie vergleichbar mit netsend oder RSS-Systemen?
Nein, Cordaware bestinformed® ist konzeptionell und architektonisch darauf ausgerichtet, individuell, schnellstmöglich und zielgruppengenau beliebig viele Clients mit hochpriorisierten Nachrichten zu informieren. Diese und weitere Anforderungen an eine unternehmenskritische Echtzeitkommunikation lassen sich mit oben genannten Beispielen nicht erfüllen.
Wird auf dem Client eine Software installiert?
Ja, zur optimalen Entsprechung der High-Performance Anforderungen effektiver Echtzeitkommunikation wird der Cordaware bestinformed® Infoclient als Dienst auf dem Client installiert.
Welche Betriebssysteme werden derzeit unterstützt?
Bei den unterstützen Betriebssystemen ist zu beachten, dass bestinformed® aus Infoserver und Infoclient besteht. Die Infoserver-Komponente unterstützt derzeit Windows 7, Windows 8/8.1, Windows 10, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2016, Windows Server 2019, Windows Server 2022, Free BSD, Linux (Ubuntu, etc.), Mac OS X, uvm. Bitte beachten Sie, dass der Infoserver nur auf einem 64-bit Betriebssystem betrieben werden kann.
Gibt es eine Möglichkeit, Cordaware bestinformed® unter Linux einzusetzen?
Es gibt eine weiterentwickelte Version des Javaclients, welcher in unserem Downloadbereich heruntergeladen werden kann.
Wie groß ist die Netzwerklast der Client-Server Kommunikation?
Das Versenden einer Info benötigt ca. 10 kb (abhängig vom Inhalt einer Info), die Netzwerklast wird im Allgemeinen als unbedenklich eingestuft.
Findet ein ständiger Netzwerkverkehr zwischen Client und Server statt?
Nein, durch das Push-Verfahren findet nur ein Verkehr statt, wenn neue Nachrichten versendet werden.
Greift der Client beim Autoupdate-Prozess auf das Internet zu?
Nein, der Infoserver stellt dem Client die neue Version intern zur Verfügung. Des Weiteren kann bei Bedarf die Bandbreite reguliert und alternative Server definiert werden.
Ist Cordaware bestinformed® Windows 10 kompatibel?
Ja, erforderlich ist hierbei allerdings die Cordaware bestinformed® Version 5.3 oder höher.
Kann Cordaware bestinformed® auf Terminalserver-Farmen, wie z. B. Citrix betrieben werden?
Ja, Cordaware bestinformed® kann problemlos mit Thinclients und Published Application eingesetzt werden.
Wie viele Clients können von Cordaware bestinformed® in einer angemessenen Geschwindigkeit angesprochen werden?
Mittels der Cordaware bestinformed® Grid Architektur können bei entsprechender Hardware und Netzwerkverbindung beliebig viele Clients im Minutenbereich angesprochen werden.
Welche Vorteile haben Cordaware Support Kunden?
Cordaware Supportkunden bekommen neben den Standard-Support Leistungen alle neuen Vollversionen kostenlos und können individuelle Änderungswünsche äußern.
Gibt es bei Cordaware bestinformed® die Möglichkeit der Mandantenfähigkeit?
Ja, mit unserem Zusatzfeature „Team“ haben Sie die Möglichkeit, ein umfassendes Multiuser-Konzept einzurichten und anzupassen.
Können bestehende Gruppen aus Verzeichnisdiensten wie Active Directory importiert werden?
Ja, Gruppen können aus allen LDAP basierten Verzeichnisdiensten importiert und synchronisiert werden.

Läuft der Ticker auch, wenn der Infoserver die Verbindung zum Infoclient verloren hat (z. B. Leitungsausfall etc.)?
Die Anzeige des Tickers ist von der Verbindung unabhängig. Wenn z. B. der Infoclient die Info bereits vor dem Netzwerkausfall erhalten hat, läuft der Ticker trotzdem, bzw. weiter. Auf diese Weise sind auch sog. „Offline Infos“ möglich.
Nachrichten werden bei aktiver Verbindung (z. B. Anmeldung eines Außendienstmitarbeiters) übermittelt, aber erst zu einem zukünftigen Zeitpunkt angezeigt.

Fragen zu bestzero®

Was ist bestzero®?
Mit bestzero® werden von außen nicht zugängliche Ressourcen lokal verfügbar gemacht.

Auf welche Ressourcen kann zugegriffen werden?
Es können auf alle sich in einem Netzwerk befindlichen Ressourcen zugegriffen werden.

Können Sie Beispiele nennen?
  1. Der im Unternehmen befindliche Drucker wird lokal verfügbar gemacht, so dass von unterwegs direkt auf diesem Gerät gedruckt werden kann.
  2. Client-Server Anwendungen können sich mit Unternehmenserver verbinden.
  3. Interne Webanwendungen können lokal aufgerufen werden.

Welche Ressourcen sind für den Benutzer verfügbar?
Die Verfügbarkeit wird über einen Authentifikations- und Zugriffsserver organisiert und wird über die Gruppenzugehörigkeiten innerhalb eines LDAP-Servers bestimmt.

Wie werden Ressourcen verfügbar gemacht?
Durch eine grafische Oberfläche ist es möglich Ressourcen zu verwalten.

Ist für den Benutzer das Netzwerk in dem sich die Ressource befinden zugänglich?
Nein, der Benutzer sieht nur die ihm zugewiesenen Ressourcen, es sind keine Netzwerkkenntnisse nötig.

Muss der Benutzer die DNS-Namen der Ressourcen kennen?
Nein, die Appsbox listet alle ihm zugewiesenen Ressourcen auf.
Ein Hilfetext zur Ressource kann ebenfalls bereitgestellt werden.

Muss ich auf meinem Gerät etwas installieren?
Die Appsbox muss auf dem Benutzergerät installiert sein.
Bei der Installation der Appsbox sind Adminrechte erforderlich.

Muss ich auf meinem Gerät Ports öffnen?
Nein, es werden nur ausgehende Verbindungen aufgebaut.

Das heißt ich kann mein Gerät nach außen komplett “abschließen”?
Ja, Sie können die Firewall für eingehende Verbindungen sperren.

Sind die Verbindungen verschlüsselt?
Alle Verbindungen sind bis zum Ressourceneinstiegspunkt über TLS verschlüsselt.

Wie geschieht die Registrierung der Appsbox beim Unternehmen?
Die Registrierung geschieht durch eine 2-Faktorauthentifikation.

Kann ich lokale DNS-Namen verwenden, wie z. B. „intern.drucker1.mycompany.local“? Ja, dies ist möglich und auch gewollt, so zu arbeiten als befänden Sie sich im internen Netz.

Müssen sich alle Ressourcen im gleichen Netz befinden?
Nein, Sie können aus beliebigen Netzen und verschiedenen Cloudumgebungen Ressourcen verfügbar machen.

Können Ressourcen von verschiedenen Unternehmen gleichzeitig verfügbar sein?
Ja, Sie können sich zu beliebig vielen Providern (Unternehmen) verbinden.

Können Sie hierfür ein Anwendungsbeispiel nennen?
Als Supportdienstleiter von Druckern können Sie die Wartung und das Monitoring gleichzeitig von verschiedenen Kunden tätigen.

Was geschieht beim Aus/Wegfall einer Ressource?
Die Ressource wird automatisch aus der Appsbox entfernt und ist nicht mehr verfügbar.

Was geschieht beim Verlassen eines Benutzers aus dem Unternehmen?
Im Allgemeinen wird der Benutzer dann aus dem LDAP entfernt und somit werden die Verfügbarkeiten der Ressourcen entzogen. Die Appsbox für diesen Benutzer dieses Unternehmen ist dann leer.

Was muss ich tun, wenn ein neuer Benutzer im Unternehmen angelegt wird?
Bei einem neuen Mitarbeiter (Benutzer) wird durch die Gruppenzugehörigkeit im LDAP automatisch die Ihm zur Verfügung gestellten Ressourcen zugänglich gemacht.

Gibt es einen Oberbegriff der letzten beiden Punkte?
Dies wird On/Offboarding genannt und wird automatisch bei Änderung der Gruppenzugehörigkeit eines Benutzers ausgeführt.

Gibt es Alleinstellungsmerkmale?

  1. Bestehendes Identitätsmanagement kann ohne Änderung benutzt werden.
  2. Es ist kein gemanagtes Gerät nötig.
  3. Ressourcen von verschiedenen Unternehmen sind gleichzeitig verfügbar.
  4. Unterstützung von fast allen Betriebssystemen. Darunter auch Unix, BSD.
  5. Es können lokale DNS-Namen benutzt werden.

Wie werden interne Webseiten bereitgestellt?
Da interne Webseiten von außen nicht erreichbar sind, wird der Hive mit der internen Webseite verbunden um diese für den Zugriff bereit zu stellen.

Verbinden Sie die eine Seite des Hives mit dem Webserver und die andere mit dem Proxy.
Die Appsbox kann dann über den Proxy auf die Webseite zugreifen, vorausgesetzt die entsprechenden Berechtigungen wurden erteilt.
Um den Zugriff über den Proxy zu erleichtern, kann die Adresse der internen Webseite auch nach außen geführt werden.
Im Unternehmensnetzwerk ist die Webseite über website.company.local erreichbar. Diese Adresse ist im Internet nicht auflösbar und somit nicht erreichbar.

Dennoch können Sie in der Appsbox diese Seite über website.company.local erreichen. Das heißt Sie müssen sich nicht an neue Adressen gewöhnen, sondern können die gewohnten Adressen benutzen.

Wie funktioniert bestzero?
bestzero ist ein Kontaktvermittler und stellt Wege zur Kommunikation sowie den Ansprechpartnern der beiden Gesprächspartner bereit.

Ein Dienstleister möchte seine Fähigkeiten für bestimmte Personen bereitstellen. Bestimmte Personen bedeutet, diese müssen definierte Voraussetzungen haben und Legitimationen bereitstellen.

Stellen wir uns eine Person vor, die Wohnungen vermieten möchte. Um nicht direkt in Erscheinung zu treten, wird ein Makler eingeschaltet. Dieser Makler ist der Ansprechpartner der beiden Parteien und sortiert nach Vorgabe des Verkäufers bestimmte Personen aus. Eine direkte Kontaktaufnahme zwischen Vermieter und Mieter ist nicht möglich.
Des Weiteren ist unser Makler nicht selbst berechtigt, Kontaktaufnahmen zu tätigen, sondern wartet immer darauf, kontaktiert zu werden.
Wird der Makler nun von beiden Parteien zur gleichen Zeit kontaktiert, verbindet er über seine Telefonanlage beide zusammen und eine Kommunikation der beiden Parteien (Vermieter und Mieter) ist nun möglich.

Da der Vermieter seine Wohnungen schnell vermieten will, kann er auch in ständiger Verbindung mit dem Makler stehen. Bedeutet, wenn ein potenter Mieter anruft, ist die gleichzeitige Kontaktaufnahme gewährleistet.

Stellt sich nun im Gespräch zwischen Vermieter und Mieter heraus, das der Mieter bestimmte Voraussetzung nicht erfüllt, die der Makler zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, wird dies dem Makler mitgeteilt und dieser beendet das Gespräch. Eine erneute Kontaktaufnahme zwischen den beiden (Vermieter – Mieter) ist nun nicht mehr möglich. Sollte aber der Mieter die neuen Voraussetzungen irgendwann erfüllen, ist eine erneute Kontaktaufnahme über den Makler wieder möglich.

 

Technisch:

Proxy = Makler
Appsbox = Mieter
Server = Vermieter
Serveranwendungen = Wohnungen des Vermieters
Voraussetzungen: Verwaltung und Prüfung durch best_srv
Registrierung in der Appsbox = Hauptvorgabe des Vermieters

Eigenschaften des PCs (Appsbox) = Weitere Vorgaben des Vermieters, z. B. Versionsangabe eines Programmes, Virenscanner installiert und aktuell

 

PC (Appsbox) Firewall hat keine eingehenden Verbindungen = Makler kann den Mieter nicht anrufen.
Server Firewall hat keine eingehenden Verbindungen = Makler kann den Vermieter nicht anrufen.
PC(Appsbox) IP-Adresse des Proxys bekannt, Makler ist öffentlich kontaktierbar.
Server IP-Adresse des Proxys bekannt, Makler ist öffentlich kontaktierbar.
PC — Server Kommunikation über IP (TCP oder UDP) durch Makler vermittelt.
Serveranwendung freischalten: Wohnung zur Besichtigung per Webcam freischalten.

 

Details:
Quelle und Senke:

Quelle: Ausgehende Verbindungen werden zugelassen und eingehende blockiert.
Senke: Eingehende Verbindungen werden zugelassen und ausgehende blockiert.
Zwei Quellen können sich nur über eine Senke verbinden:

Q → S ← Q; Appsbox → Proxy ← Server
Zwei Senken können sich nur über eine Quelle verbinden:

S ← Q → S
Aus einer Senke kann man mit Hilfe einer Quelle eine einseitige Quelle machen:

← Q → S = ← QS
Da ein Server immer eine Senke ist, benötigen wir noch eine Quelle (Hive)

← Server = ← H → Serveranwendung

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